Martin Hardt

Der Schmuckdesigner Martin Hardt wurde 1962 geboren. Er ist staatlich geprüfter Designer für Edelmetalle und schloss außerdem ein Studium an der Hanauer Zeichenakademie ab. Seit 1991 arbeitet Hardt als freischaffender Schmuckdesigner und erhielt sogar den Design-Plus-Preis. Ein Preis für Produkte, die Technik und innovatives Design auf kluge Weise verbinden.

Das bevorzugte Material des Designers ist hochwertiges 925er Sterlingsilber, teilweise in Verbindung mit klassischen Schmucksteinen, wie Lapislazuli, Rosenquarz oder Topas, die bereits im Altertum zur Schmuckherstellung verwendet wurden. Die hochwertig gearbeiteten Schmuckstücke realisiert Martin Hardt in seiner Werkstatt in Harnau von Hand in der Tradition klassischer Silberschmiedekunst. Durch die feine Verarbeitung haben die Schmuckstücke eine lebenslange Haltbarkeit.

Martin Hardt: Kette Opera

Martin Hardt: Kette Opera

Die Kollektionen werden in seiner Werkstatt in Kleinserie gefertigt. Sie umfassen vornehmlich ausdrucksstarken Halsschmuck, sowie unterschiedlichste Accessoires, wie Armbänder, Ringe, Anhänger oder Manschettenknöpfe. Sie alle haben eine ausgeprägte haptische Wirkung und laden zum Ertasten der einzelnen Elemente ein. Durch die haptisch erfahrbaren Elemente verbindet Hardt Sinnlichkeit und äußere Schönheit. Die Trägerin spürt sie auf der Haut: Die angenehme Kühle des Silbers, das Gewicht und ihre anschmiegsame Form machen bewusst, dass sie ein besonderes Schmuckstück trägt, dessen Schönheit den anderen sichtbar, ihr selbst aber auch stets sinnlich gegenwärtig ist.

Der Grundsatz des Designers lautet: „Das Einfache ist das Schwierige“, will heißen schlichtes Design und das richtige Maß führen zu Perfektion. Hierfür arbeitet er nach striktem Konzept. Er folgt klassischen Formenelementen und reduziert sie zeitgemäß. So entstehen ästhetisch langlebige Objekte, die keinen kurzfristigen Modeströmungen unterworfen sind und einer formalen Zeitlosigkeit entsprechen. „Meine Intention war es immer, Dinge zu machen, die sich am Ursprünglichen orientieren.“ Ein typisches Gestaltungselement ist auch der Verschluß der Ketten, der zu seinem Markenzeichen geworden ist: Ein großer S- Haken und entsprechend dicke Ösen. Das älteste Prinzip eines Verschlusses, einfach in der Handhabung, und sicher, weil er federnd geschmiedet wird.

So hat sich über die Jahre neben der präzisen Verarbeitungsqualität seine typische Handschrift herauskristallisiert, zu der neben einer reduzierten Formensprache auch die außen angebrachten Silberstempel beitragen.