Carl Dau

Carl Dau absolvierte eine Goldschmiedelehre mit anschließendem Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin im Bereich Schmuckdesign und Industrial Design. Das Studium bewirkte wesentliche Unterschiede in seiner Arbeitsweise und künstlerischem Ausdruck, hin zu einer einfachen und klaren Formensprache, die er bis heute beibehalten sollte. Parallel zu seinen Studien baute er bereits seine erste Werkstatt auf und arbeitete als Lehrer an der berufsbildenden Schule für Goldschmiede.

Carl Dau entwarf Theorien zur Wahrnehmung des Schönen, des ästhetischen Empfindens und deren zugrundeliegenden Kriterien. Als er den Lehrerberuf aufgab und sich selbstständig machte, versuchte er in erster Linie seine theoretischen Erkenntnisse praktisch umzusetzen. In einem seiner ersten Kataloge umreist er sein Bestreben folgendermaßen: „Unsere Augen werden täglich mit Reizen überflutet. Es gibt nur wenige Dinge, denen Ruhe innewohnt, die dem Auge guttun, bei denen ästhetischer Reiz mit Einfachheit und Klarheit gepaart ist. Solche Dinge zu schaffen, sie auch im Schmuck anzusiedeln und ihnen dort Geltung zu verschaffen, ist das Hauptanliegen meiner Arbeit.“

©Carl Dau

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