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Handel, Peter

eter Handel, Sterntaler, Unikat, Öl auf Holz, 20 x 30 cm, 1994, 2.700 eur (Ausschnitt)

Der 1949 geborene Maler Peter Handel steht in der Tradition der amerikanischen Fotorealisten der 70er Jahre. Seine bis ins kleinste Detail ausgearbeiteten und realistischen Akte stehen in einem Spannungsfeld zwischen Realismus und Idealismus. Sie gehen weit über die reine Wiedergabe hinaus, analysieren das die Wirklichkeit vermittelnde Medium. Die Szene ist bis zum kleinsten Element wohl durchdacht und ausgeführt.

Feinlasierend moduliert Handel Licht und Schatten; Plastizität und Form entstehen. Sine hochrealistischen Akte verblüffen den Betrachter, der oft mehrmals genauer hinschauen muss, bis er das Bild als gemalt erkennt.

Ihm dienen die Fotografien lediglich, als Hilfsmittel der Vergewisserung, das fertige Werk ist aber das Ergebnis des Prozesses zwischen Perfektion und Subjektivität.

Es finden sich Anklänge des amerikanischen Fotorealismus, denen er aber weit voraus war. In Handels Umsetzung des Lichts werden Einflüsse Vermeers deutlich, das er weich und sphärisch einsetzt, um das körperhafte zu formulieren. Die Akte wirken nahezu skulptural, durch die Abbildung faltenwerfender Textilien, der Positionierung und dem Ambiente in die sie Handel platziert.

Die Geschlossenheit seiner Kompositionen verweist auf die dargestellte Person, nimmt die Gefahr des Verallgemeinerns. Er akzentuiert den Menschen und nicht das Objekt, legt den Fokus auf die individuelle Präsenz.

Handel wurde 1949 in Anklam in Mecklenburg-Vorpommern geboren und studierte von 1968-71 Kunst und Sport.

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