Dinh Van

In den 1960er Jahren kam es zu radikalen Veränderungen in der französischen Gesellschaft, die sich in der Geburt der Konfektionskleidung durch Yves Saint Laurent und Pierre Cardin oder dem Aufstieg des modernen Designs äußerten. Von diesem kreativen Aufbrausen getragen, verließ Jean Dinh Van 1965 das Luxusschmucklabel Cartier und gründete seine eigene Marke für hochwertigen Schmuck. Dabei war es Jeans Wunsch modernen Schmuck anzubieten, der zu jeder Gelegenheit getragen werden kann.

© Dinh Van

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Dinh Van gehört zu den ersten französischen Schmucklabels, die starke minimalistische Züge in ihre Schmuckstücke einfließen ließen. Auch heute noch bleibt Dinh Van diesen Ursprüngen treu und kombiniert modernes Design mit natürlichen Formen. Ein tiefprägender Wunsch des Hauses Dinh Van ist es die bestehenden Codes für Schmuck aufzurütteln, um Schmuck zu kreieren, der Grenzen sprengt. Unkonventionell und gegen den Strich betrachtet Dinh Van seinen Schmuck: Während Ringe traditionell rund hergestellt werden, stellt sie sich Dinh Van quadratisch vor! – Traditionell sind die Verschlüsse eines Schmuckstücks versteckt, Dinh Van macht sie konsequenter Weise zum Hauptmotiv seines Schmucks: Die Kollektionen Menottes oder Serrure sind die besten Beispiele dafür.

Das Haus Dinh Van wurde in den 1960er Jahren inmitten einer starken Bewegung der Emanzipation gegründet. Unabhängig vom Geist richtet sich das Haus Dinh Van an eine freie und emanzipierte Frau, die sich ihrem Geschmack sicher ist und sich nicht von schnelllebigen Trends beeinflussen lässt. Frauen, die diskreten Luxus suchen, den sie täglich tragen können.

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